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Monoma Deutschland und der ev. Kirchenkreis Düsseldorf verwandeln langjährigen Leerstand in einen lebendigen Ort für die Nachbarschaft
Nach Jahren des Leerstands kehrt neues Leben in das markante Gebäude am Straußenkreuz 116 in Düsseldorf-Eller ein. Was einst als Jugendheim, Internat und Herberge diente, stand lange Zeit ungenutzt leer. Die Folgen waren spürbar: Vandalismus, Einbrüche und ein zunehmender Verfall belasteten nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch das direkte Umfeld.
Dank einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem ev. Kirchenkreis Düsseldorf und Monoma Deutschland wurde das Gebäude nun einer neuen Nutzung zugeführt. Mit dem Einzug der ersten Studierenden ist ein wichtiger Schritt gelungen: Aus einem Problemstandort wird wieder ein aktiver Teil des Quartiers.
Für den ev. Kirchenkreis Düsseldorf war schnell klar, dass eine reine Sicherung des Gebäudes keine nachhaltige Lösung darstellt. Ziel war es, dem Standort eine neue Perspektive zu geben und ihn wieder fest im Stadtteil zu verankern.
Monoma Deutschland entwickelte dafür ein Nutzungskonzept, das bezahlbaren Wohnraum schafft und gleichzeitig einen positiven Beitrag für die Nachbarschaft leistet. Die studentische Nutzung bringt nicht nur neues Leben ins Gebäude, sondern sorgt auch für mehr soziale Kontrolle und Sicherheit im Umfeld.
Ein sichtbares Zeichen der Neuausrichtung ist die neu gestaltete Fassade. Der Künstler Jan Herrmann hat gemeinsam mit den Projektpartnern ein Gestaltungskonzept entwickelt, das die Geschichte und Identität des Stadtteils aufgreift. Lokale Motive wie das Schloss Eller verbinden das Gebäude mit seinem Umfeld und machen deutlich: Dieser Ort gehört wieder zu Eller.
Die freundliche Farbgebung und die klaren Formen stehen zugleich für Offenheit, Gemeinschaft und einen positiven Neuanfang.
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Die Veränderungen werden auch von den Anwohnerinnen und Anwohnern wahrgenommen. Wo zuvor ein leerstehendes Gebäude stand, wird heute wieder gewohnt und gelebt. Die regelmäßige Nutzung sorgt für mehr Aktivität im Straßenbild und trägt dazu bei, das Sicherheitsgefühl in der unmittelbaren Umgebung zu stärken.
Viele Nachbarn zeigen sich erfreut darüber, dass der Leerstand beendet wurde und das Gebäude wieder eine sinnvolle Funktion erfüllt.
Die aktuelle studentische Nutzung bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Standorts. Gemeinsam prüfen der ev. Kirchenkreis Düsseldorf und Monoma Deutschland bereits zusätzliche soziale und gemeinschaftsorientierte Nutzungskonzepte, um das Gebäude langfristig als lebendigen und nachhaltigen Ort für den Stadtteil zu etablieren.
Dieses Projekt zeigt, wie durch partnerschaftliche Zusammenarbeit, professionelles Leerstandsmanagement und einen offenen Dialog mit der Nachbarschaft aus einer Herausforderung eine Chance werden kann.
Gemeinsam gestalten der ev. Kirchenkreis Düsseldorf und Monoma Deutschland Leerstand neu, pragmatisch, sozial und mit Blick auf die Bedürfnisse des Quartiers.