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Was als große Reinigungsaktion in seiner neuen Wohnung begann, endete für Monoma-Bewohner Filipe in Chaam in einer bewegenden Suche. Im hinteren Teil eines alten Schranks fand er ein Gartenbau-Diplom aus dem Jahr 1925. Ein Stück Familiengeschichte, das er eigenhändig an die Tochter des ursprünglichen Besitzers zurückgeben konnte.
Als Filipe und sein Partner Johan in ihr Haus am Gilzeweg einzogen, wollten sie es gründlich renovieren. Während der Reinigungsarbeiten stieß Filipe auf einen Rahmen, der hinten in einem Schrank feststeckte. „Ich spürte etwas an der Rückseite, als ob dort ein Rahmen hing. Als ich ihn herausnahm, stellte sich heraus, dass es sich um ein Diplom handelte, fast hundert Jahre alt und noch in perfektem Zustand”, erzählt er.
Sein Interesse war sofort geweckt. „Ich habe selbst Grafikdesign und Drucktechnik studiert, daher erkannte ich sofort, dass es sich um eine Original-Lithografie handelte. So etwas ist etwas Besonderes. Es ist ein historisches Dokument mit einer Geschichte.” Aus Neugierde beschloss er, herauszufinden, wem das Diplom gehörte. Mit etwas Hilfe durch Online-Recherchen und etwas Glück gelang es ihm, die Familie ausfindig zu machen.
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„Mein Partner und ich waren draußen bei der Arbeit, als wir ein älteres Ehepaar mit ihrem Hund spazieren gehen sahen“, erzählt Filipe. „Wir kamen ins Gespräch, und ich fragte sie, ob sie wüssten, wer früher hier gewohnt hatte. Zufällig waren sie mit der Tochter des Mannes auf dem Diplom befreundet. Fünfzehn Minuten später stand sie vor unserer Tür.“
Die Begegnung hinterließ Eindruck. „Sie war so glücklich“, lächelt Filipe. „Sie erzählte, dass ihr Vater früher in diesem Haus gewohnt hatte und dass er stolz auf dieses Diplom war. Es fühlte sich einfach gut an, es zurückzugeben. Natürlich hätte ich es verkaufen können, es ist zwischen tausend und fünfzehnhundert Euro wert, aber das fühlte sich nicht richtig an.“
Was die Geschichte noch besonderer macht, ist das Gefühl, das Filipe bei dem Fund hatte. „Ich fühlte mich wirklich mit dem Namen auf dem Diplom verbunden. Als ob es so sein sollte, dass ich es finde“, erzählt er. „Ich habe sogar davon geträumt.“
Das Diplom hängt nun wieder bei der Familie, wo es hingehört. Und für Filipe blieb nicht nur eine schöne Geschichte, sondern auch eine besondere Erfahrung. „Ich würde mir wünschen, dass jemand das Gleiche für mich tun würde.“
Diese Geschichte zeigt, dass das Wohnen bei Monoma mehr bedeutet als nur ein Ort zum Verweilen. Es geht auch um die unerwarteten Verbindungen, die dadurch entstehen.